Politisches

Hanns-Georg von Wolff

Kandidaten für die Landtagswahl stellen sich Fragen zur Energiepolitik

Um ein Energiekonzept für Baden-Württemberg ging es bei der Podiumsdiskussion im Bürgersaal. Die Kandidaten aller Parteien für die Landtagswahl am 27. März im Wahlkreis Emmendingen stellten sich Fragen zur Energiepolitik. Den Abend hatte der Förderverein Solarregio im Rahmen der Weisweiler Energiegespräche organisiert.

 

Podium zu Energiefragen: Um das Energiekonzept Baden-Württemberg ging es mit den Kandidaten zur Landtagswahl (von links): Monika Strub (die Linke), Sabine Wölfle (SPD), Alexander Schoch (Bündnis 90/Die Grünen), Hans Georg von Wolff (FDP) und Bernhard Maas (CDU-Zweitkandidat). Foto: Ilona Hüge

Die Veranstaltung im Bürgersaal war mit knapp 40 Leuten gut besetzt und das Podium fast vollständig besetzt. Mit Ausnahme von Marcel Schwehr (CDU), der von Zweitkandidat Bernhard Maas vertreten wurde, waren alle Kandidaten gekommen. Hans Georg von Wolff (FDP), Alexander Schoch (Bündnis 90/Die Grünen), Sabine Wölfle (SPD) und Monika Strub (Die Linke) gaben ihre Meinung und die ihrer Parteien ab. Die Fragen stellte Rudolf Höhn, Vorsitzender des Fördervereins.

Die erste Frage nach der Laufzeitverlängerung machte die Haltung zur Atomkraft deutlich. Maas sieht darin ein Mittel, die Strompreise bezahlbar zu halten und die Zuverlässigkeit der Stromversorgung zu sichern. Für von Wolff ist die Laufzeitverlängerung eine "Fehlentscheidung". Auch wenn es in seiner Partei, der FDP, andere Meinungen gibt: Wir müssen es ohne Kernenergie schaffen, sagt von Wolff, der seinerzeit schon gegen Wyhl protestierte.

FDP-Wahlkampagne mit fünf Schwerpunkten

von Wolff geht mit fünf „Eckpfeilern“ in die Zeit vor der Landtagswahl

Im Rahmen einer Mitgliedersitzung im Gasthaus „Grüner Baum“ in Emmendingen entwickelte der FDP-Landtagskandidat Hanns-Georg von Wolff gemeinsam mit seinem Wahlkampfteam seine inhaltliche Strategie für die verbleibenden Wochen bis zu Wahl am 27. März 2011. Dem Diplom-Volkswirt liegen nach eigenen Aussagen vor allem Fragestellungen am Herzen, die einen Kompromiss zwischen erfolgreichem Wirtschaften und sozialen Belangen und Wünschen der Bevölkerung eingehen. „Trotz einer geringen Arbeitslosigkeit von etwa drei Prozent im Landkreis müssen wir immer auch an die Menschen denken, die auf unsere Hilfe angewiesen sind“, erinnert von Wolff. Ihm sei wichtig, dass sich hinter der Statistik auch immer Einzelschicksale verbergen. Hier müsse man im Allgemeinen - und die Politik ganz besonders - Augen und Ohren aufsperren, damit nichts unter den Teppich gekehrt wird, so der Kandidat. Neben der liberalen Wirtschafts- und Landwirtschaftspolitik mit verlässlichen Rahmenbedingungen gehören zum Wahlprogramm:

 

Standort Kreis Emmendingen -
Ein starkes Mittelzentrum schaffen und Lebensqualität bewahren z. B. durch

 

Bildung und Wissenschaft

Aufbau einer privaten Hochschule für Humanökologie -  Unterstützung der „Charrette Emmendingen“

Solidarität und Verantwortung

Gesellschafts- und Sozialpolitik so gestalten, dass Eigeninitiative und gemeinnütziges

Engagement belohnt werden, wie z. B. die Facheinrichtung für wohnungslose Menschen „Haus Eliah“

Transparenz und Verbraucherschutz / Abzocke stoppen

Herstellungsprozesse transparenter machen

Prinzip Verantwortung

Umwelt- und Energiepolitik ohne Atomenergie und Förderung dezentraler, alternativer Energiegewinnung

Verkehrswege als Rückgrat der Wirtschaft

Bürgerorientierte Verkehrspolitik für Baden 21, die die Belange der betroffenen  Anlieger in den Mittelpunkt stellt

 

In der Veranstaltung, unter der Leitung des FDP-Kreisvorsitzenden Werner Völkle, wurden auch die verschiedenen Besuchsprogramme hochrangiger Politiker aus Bund und Land besprochen. So ist der Bundesvorsitzende Guido Westerwelle angefragt, den Wahlkreis zu besuchen. Von Wolff und die Emmendinger FDP versprechen sich von dem Besuch eine Bilanz der liberalen Sacharbeit im Bund und in der langen Regierungsverantwortung in Baden-Württemberg. Neben dem FDP-Generalsekretär Christian Lindner haben Wirtschaftsminister Ernst Pfister, die Staatssekretäre Ernst Burgbacher und Richard Drautz, der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel und weitere Politiker ihren Besuch im Kreisgebiet zugesagt. Dr. Wolfgang Döring hat einen Fachvortrag zum Thema: „Die Chancen des demografischen Wandels und von Innovationen nutzen“ angeboten.

 

 

Empfang des Kreisverbandes Mannheim und der Patenschaftsabgehordneten Frau Dr. Birgit Reinemund für den FDP-Spitzenkandidaten Prof. Dr. Ulrich Goll (Justizminister) Empfang des Kreisverbandes Mannheim und der Patenschaftsabgehordneten Frau Dr. Birgit Reinemund für den FDP-Spitzenkandidaten Prof. Dr. Ulrich Goll (Justizminister)

Landesparteitag in Stuttgart am 04./05.01.2011

Landtagsfahrt am 28.10.2010

DB setzt weiter auf Dialog mit den Bürgern

Hanns-Georg von Wolff und FDP Justizminister und stellvertretender Ministerpräsident in Baden-Württemberg Prof. Dr. Ulrich Goll MdL

Dr. Rüdiger Grube macht sich ein Bild entlang der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel.

Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien steigt

Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien steigt 2011 auf 8,9 Milliarden Euro. Photovoltaik und Windenergie erwirtschaften den größten Anteil daran.

Berlin, 15. Oktober 2010. Der dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien sorgt für steigende Beschäftigung, Einkommen und Steuereinnahmen für die kommunalen Kassen. Auf 8,9 Milliarden Euro beziffert das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) diese Wertschöpfungseffekte für das kommende Jahr. Dazu steuern Ökostrom-Kraftwerke rund 7,5 Milliarden Euro bei, Anlagen zur  Wärme- und Kraftstofferzeugung jeweils rund 740 Millionen Euro. Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien haben die Forscher untersucht, wie hoch die kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2011 ausfällt.

„Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kostet Geld, aber er sorgt auch für messbare Mehrwerte“, kommentiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien die Ergebnisse der Studie. „Die Umlage, die Verbraucher für Strom aus Erneuerbaren Energien zahlen müssen, wirkt wie ein regionales Konjunkturprogramm. Städte und Gemeinden, die sich mit Erneuerbaren Energien versorgen, sparen nicht nur Kosten für teure Rohstoffimporte. Sie sorgen auch dafür, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuer- und Pachteinnahmen in die kommunalen Kassen fließen – und das kommt letztlich auch allen Verbrauchern wieder zugute“, so Mayer weiter.

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In diesem und im kommenden Jahr erwirtschaftet die Installation und der Betrieb von Photovoltaikanlagen mehr als die Hälfte der gesamten Wertschöpfung (5,8 bzw. 3,9 Mrd. Euro). An zweiter Stelle folgt die Windenergie mit jeweils rund 2,2 Mrd. Euro. Biogas, Biomasse und Biokraftstoffe sorgen zusammen für einen Mehrwert von 1,8 bzw. 2 Mrd. Euro. Untersucht wurden alle Wertschöpfungseffekte von der Investition und Installation der Anlage, über Wartung und Betriebsführung bis hin zum Handel. Den Berechnungen liegen Ausbau-Prognosen der Branchenverbände zugrunde.

Die vollständige Studie und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft/wertschoepfung.html

Broschüre Liberale Erfolge zum Herunterladen findet Ihr in nachfolgendem Link

P:\Presse- und Öffentlichkeitsarbeit\Publikationen\Liberale Erfolge

Gelungene Veranstaltung der FDP in Weisweil am 23. Septemer 2010 mit Professor Siegfried Rapp, dem Holz- und Biomasse-„Pabst“ über Möglichkeiten und Grenzen erneuerbarer Energien

Am 28. Juli tagte der FDP Wahlkampfausschuss des Kreises Emmendingen bei mir auf dem Bergfritzenhof in Freiamt.

 

Als wichtigste Wahlkampfthemen bzw. Bereiche für den Landtagswahlkampf 2010/2011 wurden definiert:

 

  • Umwelt und Energie
  • Bahn / 3. + 4. Gleis
  • Liberale Bildungspolitik
  • Soziale Gerechtigkeit
  • Landwirtschaft
  • Regionale Wirtschaftspolitik
  • Themen der Jungliberalen "Julis"

Es geht mir darum, regionalen Bezug zu aktuellen, lokalen Themen zu schaffen und mich mit den wirklichen Bedürfnissen der Menschen hier vor Ort zu befassen.

 

Ein vorgeschlagenes Sonderthema ist der Erhalt des Elektriziätswerks Rheinfelden als Industriedenkmal.

 

von links: Birgit Homburger, Dieter Ehret, Hanns-Georg von Wolff, Tilla Deter von links: Birgit Homburger, Dieter Ehret, Hanns-Georg von Wolff, Tilla Deter

Keine Wahlkampfparolen und Wahlversprechen ...

... außer, dass Sie sich bei mir auf folgendes verlassen können:

 

  1. Wirtschaftskompetenz: Markt und Moral
  2. Offene Argumentationsfreude
  3. Persönliche Werteverpflichtung
    (Ehrlichkeit, Respekt und soziale Orientierung)
  4. Aufgeschlossenheit - "Modernität"

 

Stimmen für mich binden mich in einer Art "Fair-trag" - eine absolute Verpflichtung, mich nach bestem Wissen und Gewissen für die Belange meiner Wähler einzusetzen.